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Privatklinik Dr. Rau - refraktive und plastische Chirurgie in Cham
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Dr. (CS) Magda Rau

Dr.med Magda Rau
Chefärztin der Privatklinik Dr. Rau

Ihr Studium der allgemeinen Medizin absolvierte sie an der Universität Olmütz. Die Fachprüfung in der Augenheilkunde legte Dr. Magda Rau in Prag ab, dann 1984 in München.

Bevor sie sich als Augenärztin niederließ, arbeitete sie in der Praxis und in der Belegabteilung des Professors Dausch in Amberg. In ihm fand sie einen hervorragenden Lehrer. Ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichten sie zusammen. Bereits 1985 eröffnete Frau Dr. Rau ihre eigene 

Praxis in Furth im Wald und begann dort 1992, ein Novum zu jener Zeit, den Grauen Star ambulant zu operieren. 1996 wurde ihr die augenärztliche Abteilung des Krankenhauses Cham übertragen. 2 Jahre später gründete ihr verstorbener Mann, Hans Pfeiffer, von Beruf Anästhesist, eine ambulante Klinik im Janahof in Cham, wohin sie später ihre ambulante operative Tätigkeit verlegte.

Im Jahre 2000 eröffnete sie die Privatklinik Dr. Rau für die refraktive und plastische Chirurgie mit eigenem Excimer-Laser.

1997 referierte Frau Dr. Rau auf dem europäischen Kongress, in Prag, über erste Ergebnisse nach der Implantation von Ringen in die
Hornhaut. Damit konnte man Kurzsichtigkeiten bis -6 Dioptrien beheben. Der Bericht über diese Operation wurde vom ZDF für das Fernsehmagazin "Hallo Deutschland" in ihrer Klinik gefilmt und später in einer Sendung ausgestrahlt.
Das schönste an der Methode war, dass bei Unzufriedenheit der Patienten die Ringe entfernt werden konnten und so der Eingriff rückgängig gemacht werden konnte. Wegen der besonders schwierigen Operations-Technik setzte sich jedoch diese Methode nicht durch.
In ihrem Patienten-Stamm befinden sich noch viele zufriedene Patienten, die Dr. Magda Rau mit diesen Ringen versorgt hat.
Über diese Methode berichteten viele populäre Zeitschriften, was dazu führte, dass sich Patienten aus ganz Deutschland in ihrer Klinik operieren ließen. Sie publizierte über diese Ringe in Cataract and Refractive Surgery Journal, Contactlogia und Der Augenarzt.

Später wechselte Dr. Magda Rau zur Excimer-Lasertherapie über. Bevor sie ihre eigene Klinik im Jahre 2000 eröffnete, führte sie diese Operationen in Nürnberg in der Augenlaserklinik durch.

Es bedeutet eine große Verantwortung, die gesunden Augen junger Menschen zu operieren, die nur mit der Sehhilfe ein volles Sehvermögen besitzen und von der Sehhilfe befreit werden wollen.

Nach der Einführung von Lasek durch Dr. Camelin, das zur weiteren Risikominimierung diente, hat Frau Dr. Rau diese Technik in der Augenlaserklinik, zusammen mit Prof. Dieter Dausch, durchgeführt. 

Sie publizierte im Mai 2002 über die ersten Ergebnisse in Ocular Surgery News (dies ist eine weltweit erscheinende Fachzeitschrift für chirurgische Neuigkeiten in der Augenheilkunde). Über diese Technik referierte sie auf den großen Kongressen für Augenheilkunde: ESCRS und ASCRS, wo vor allem über neue, innovative Techniken berichtet wird.

Um diese Technik noch schonender zu gestalten, entwickelte Dr. Rau eine eigene Modifikation dieser Technik: Die Lasek Viscodissection. Das Ziel der Modifikation war, die postoperativen Schmerzen zu reduzieren und die anschließende optische Rehabilitation zu beschleunigen.

Die Vorteile dieser Technik, im Vergleich zur weit verbreiteten Lasik liegen darin, dass kein Saugring und kein Schnitt mittels eines speziellen Messers, genannt Mikrokeratom, erforderlich ist.

Die mit Lasek-Viscodissection behandelte Hornhaut wächst im Gegensatz zum Lasik nach vier Tagen vollkommen zusammen, so dass dieses Verfahren auch für die Astronauten zugelassen ist. Lappenkomplikationen wie bei der Lasik sind ausgeschlossen.

Die gesunde, junge Linse, ist klar und hat eine optische Stärke von 20 Dioptrien und besitzt die Fähigkeit die Brechkraft im Nahbereich zu verändern (Akkommodation).

Bei der Operation des Grauen Stars wird die getrübte Masse der Linse entfernt. Die Kapsel bleibt bestehen und eine künstliche Linse wird in diese Kapsel implantiert.

Die monofokalen Kunstlinsen gewähren dem Patienten eine klare Sehschärfe für die Ferne. Zum Lesen benötigt er allerdings eine Lesebrille.

Multifokale Linsen machen den Patienten darüber hinaus auch von der Lesebrille unabhängig.

Diese Linsen, die ich schon seit Jahren implantiere, bestehen aus mehreren optischen Zonen, und können dadurch sowohl ein scharfes Sehen in die Ferne als auch in die Nähe ermöglichen.

Zuerst implantierte Dr. Magda Rau die Linse Amo Array, die zur damaligen Zeit einzige multifokale Linse auf dem Markt. Nachdem sich zu dieser Linse eine neue refraktive Linse gesellt hatte, genannt MF4, begann sie diese Linse zu implantieren. Über die Ergebnisse referierte sie ebenfalls auf den Weltkongressen und publizierte in ocular surgery news und Klinischen Monatsblättern.

Um noch besser auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können, begann sie diese beiden verschiedenen intraokularen Linsen zu kombinieren und berichtete darüber auf dem ESCRS Wintermeeting in Rom.

Da diese Idee ein absolutes Novum darstellte, wurde Frau Dr. Rau darüber ausführlich von der großen, ophthalmologischen Zeitschrift Eurotimes interviewt.

Nachdem das Nachfolgermodell der Amo Array Linse, die ReZoom, auf dem Markt kam, verglich sie die Ergebnisse von den beiden Linsen. Die neue Linse brachte Besserung der optischen Ergebnisse.

Auch die diffraktive Tecnis-Linse wurde von Dr. Rau von Anfang an implantiert. 

Ihre beiden Vorträge über die ersten Ergebnisse nach der Implantation dieser beiden MFLinsen wurden auf dem amerikanischen Kongress ASCRS in Washington 2005 als eine der Highlights des Kongresses ausgewählt.

Um den individuellen Bedürfnissen der Patienten noch besser gerecht werden zu können, kombinierte sie später die beiden Linsen in den Augen von ein und desselben Patienten.

Auch über diese Ergebnisse veröffentlichte sie mit Empfehlungen für Kollegen.

Durch die jahrelange Erfahrung mit multifokalen Linsen beobachtete Dr. Magda Rau, dass die Männer und die Frauen verschiedene Anforderungen an das Sehen im Nahbereich stellen und dadurch auch verschieden MFIOL benötigen. Diese Beobachtungen konnte sie durch das Auswerten ihrer Ergebnisse von etwa 2.000 Patienten belegen.

Über diese unterschiedliche Akzeptanz der multifokalen Linsen bei Männern und Frauen referierte Frau Dr. Rau auf dem europäischen Kongress ESCRS 2008 im Berlin. Die Zeitschrift Eurotimes, die über die Kongresse Bericht erstattet, suchte diesen Vortrag von ca. 900 Vorträgen zusammen mit weiteren 6 Vorträgen als breaking news aus.

Unabhängig davon hat sich die Geschlechter-Medizin mittlerweile als wissenschaftliches Fach etabliert. Obgleich sich leider für dieses Fach vorwiegend Frauen interessieren, wurde diese innovative Idee, aus der von Männern dominierten Welt der Ophthalmologie, das Geschlecht des Patienten bei der Auswahl der Linse zu berücksichtigen, von einer Frau aus dem Landkreis Cham eingeführt.
 
Dr. Magda Rau, Prof Marguerite McDonald Prof. Marguerite McDonald, eine Miterfinderin der Excimer-Laser-Technologie, war an dieser Forschung so begeistert, dass sie im Februar 2009 einen großen Artikel darüber in Ihrer Zeitschrift Refraktive Surgery Outlook veröffentlichte.



Foto: Dr. Magda Rau (li), Prof. Marguerite McDonald (re)
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Weitere Zeitschriften, Eurotimes und Ophthalmology Times Europe, schrieben Frau Dr. Magda Rau an und baten sie um einen Beitrag zu diesem Thema.

Alle diese Publikationen sind kürzlich, alle in der Zeit des ESCRS in Barcelona Anfang September 2009, erschienen.

Der Kongress wird von etwa 7.000 Fachärzten und 7.000 Fachleuten aus der Industrie besucht. Die zu dieser Zeit veröffentlichten Ausgaben bekommen dadurch besondere Aufmerksamkeit.

Zum zweiten Mal wurde Frau Dr. Rau vor kurzem die Ehre zuteil, ihre Meinung in einen Kreis von Experten einbringen zu dürfen, die von der Zeitschrift Cataract & Refractive Surgery Today befragt wurden.

Die erste Fachdiskussion im Februar 2008 setzte sich mit bestehenden, innovative und anzustrebenden, innovativen Entwicklungen im Bereich intraokularer Linsen auseinander.

Das zweite Rundtischgespräch über die aktuellen Herausforderungen der operativen Augenheilkunde erschien anlässlich des vor Kurzem stattgefundenen europäischen Kongresses in Barcelona.

Während die anderen 15 Teilnehmer, 13 Männer und 2 Frauen, alle in den großen Städten dieser Welt wie London, Sao Paulo, Barcelona, Antwerpen wirken, ist Frau Dr. Magda Rau die einzige in einer vergleichsweise kleinen Stadt tätige Chirurgin.

Es freut sie deshalb ganz besonders, dass sie den Patienten ihres fortschrittlichen Landkreises das Gleiche bieten kann wie die Kollegen in den Weltgroßstädten den ihrigen.
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